Meine Bedarfsanalyse hat ergeben, dass ich ganz unbedingt einen roten Rock brauche. Als ich letztens mal wieder bei Butt*nette stöberte, gab’s da einen relativ leichten roten Elastik-Jeans, der letztlich auch über Umwege (falsche Lieferadresse, selbst schuld) irgendwann zu mir fand. Es wird mal wieder ein Bleistiftrock; mal sehen, wie sich das in Jeans macht.

Als Schnitt habe ich mir diesmal was aus einer alten Burda (5/1996) rausgesucht. Ich muss gestehen, dass ich ein Fan der Burdas von Mitte der 90er Jahre bin – da ist nämlich ziemlich viel Brauchbares drin, was man mit ein paar kleineren Schnittanpassungen super nach heute übertragen  kann.

An dem Schnitt gefielen mir insbesondere die vorderen Teilungsnähte, die sich abgesteppt gut zu dem Jeansstoff machen. Als ich zugeschnitten hatte, fiel mir dann allerdings noch ein anderer Schnitt in die Hände, an dem die Teilungsnähte etwas raffinierter gesetzt waren. Naja, das wird dann halt der nächste, ich hab‘ den Stoff nämlich auch noch mal in Türkis. Der aktuelle Stand des 1. Teils dieses Projekts ist nun folgender:

roter_RockSaum und Bund müssen noch gemacht werden – die Arbeiten hasse ich, deshalb habe ich sie mir auch für morgen aufgehoben. Die Passform ist (mit der üblichen Anpassung: Taille 38/auslaufend nach 42) super. Hinten wird das durch zwei Abnäher gewährleistet; die vorderen ‚Abnäher‘ fließen in die Teilungsnähte ein. Und die dazu passenden Schuhe habe ich auch schon (Hurra!!) – die Farbe stimmt in Wirklichkeit haargenau überein.

So. Und hier kommt jetzt der 2. Teil des Projekts:

Roter_Rock_2Der Rock ist nämlich zu eng. Zwar minimal, sodass sich keine Änderungsaktion lohnt (die ggf. auch die Passform wieder verhunzen würde), aber eben doch. Genau wie ein paar andere Sachen in meinem Kleiderschrank. Aber ich sage nur: Wartet ab, ihr Pfunde! Hier werden jetzt andere Saiten aufgezogen!!! Hrhrhr!!

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