Ja, hier war es die letzten Wochen nähtechnisch etwas ruhig. Zumindest im Blog – denn im Verborgenen habe ich, was das Zeug hielt, an meinem Masterplan gearbeitet. Nun melde ich mich nach unzähligen Stunden des Grübelns und Fluchens und Nahttrennens zurück: Es ist geschafft, all die Mühe hat sich gelohnt. Denn: Während Herr Ulbricht und die gesamte DDR mit der von ihm entlehnten obigen Parole kläglich scheiterten, erbringe ich ganz allein hier und heute den Beweis, dass dieser geniale Ansatz – mit geringer Modifikation der Prämissen – doch zum Erfolg führt!!! Und verkünde somit ganz offiziell und voller Stolz:

Während alle anderen noch an ihrer aktuellen Sommergarderobe werkeln, habe ich schon ein Kleid für die Saison Herbst/Winter 2013/14 fabriziert. Und dazu noch voll gefüttert. Tschakka!

Hier die Beweisfotos (sobald ich Herrn S. mal wieder die Kamera in die Hand drücken kann, auch an der Frau):

rotes_CordkleidDie Pseudo-Ärmel(chen) des Ursprungsschnittes mussten leider dran glauben, da es ihnen an visueller Kompatibilität mit meinen Oberarmen mangelte. Aber da ich das Kleid sowieso in Kombination mit leichtem Rolli tragen werde, ist das zu verschmerzen. Der Cord ist vom Holländischen Stoffmarkt und hat einen ziemlich hohen Elastananteil, was der Passform des Kleides und der Bewegungsfreiheit der Trägerin insgesamt sehr zuträglich ist. Trotzdem musste ich im Rücken wieder ziemlich frickeln, da Burda bei der Schnitterstellung – wie meist – breitschultrige Amazonen ohne Hohlkreuz im Blick hatte. Optimistin, die ich bin, gehe ich davon aus, dass ich auch in ca. 5-6 Monaten noch in das Kleid passen werde, obwohl die Nahtzugaben an einigen kritischen Stellen eher knapp bemessen sind. Und wenn ich mal ganz viel Zeit habe, nähe ich mir noch einen passenden Gürtel dazu.

So, meine Übergangs-/Wintergarderobe für diese Jahr hätte ich also aufgemöbelt. Um den hart erkämpften Vorsprung nicht zu verlieren, stürze ich mich nunmehr mit Feuereifer auf die Sommerkollektion 2014.

PS: Sobald ich meine Methodik einem Langzeittest unterzogen habe, werde ich diese der interessierten Öffentlichkeit selbstverstandlich zugänglich machen. Wer nicht warten kann und will: Beratungsanfragen vorab bitte an meine Emailadresse; Honorar verhandelbar, keine Naturalien.

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