Die Zeit zwischen den Me Made Mittwoch(-s/-en?) rast ja immer fürchterlich, weshalb ich es in der Zwischenzeit natürlich wieder nicht geschafft habe, was neues Tragbares zu produzieren. Das muss definitiv anderes werden – leider habe ich nur noch keinen Plan, wie. Im Büro stapelt es sich, die Tage werden nicht länger und Weihnachten klopft ja quasi auch schon an die Tür.

Auf der verzweifelten Suche nach Hier-noch-nicht-Gezeigtem (man will seiner treuen Leserschaft ja schließlich was bieten!) bin ich über mein allerallererstes  Jerseyshirt gestolpert, an dem ich im Jersey-Nähkurs vor ca. 1 1/2 Jahren meine ersten Gehversuche an der Overlock gemacht habe: Ein Fledermausshirt in herbstlichem Olivgrün nach Burda 06/2009 Nr. 109 (hier schon mal in Beige gezeigt) aus Viskosejersey. Jetzt keine wirkliche nähtechnische Offenbarung, aber insgesamt ein schöner Schnitt, superbequem und auch klasse zur Jeans. Nur unter Jacken sind die weiten Ärmel etwas problematisch, ein bisschen Knautsch muss man da schon abkönnen, wenn man den Tag über nicht mit stets gezücktem Bügeleisen herumrennen will.

Die Hose dazu ist gekauft – und sitzt an der Rückseite leider entsprechend. Deshalb das Bild auch nur von vorn. Nach meinem letzten Hosenprojekt weiß ich jetzt aber auch, weshalb und wie es besser geht. Gekauftes kommt mir in dieser Form deshalb nicht mehr neu ins Haus, der Altbestand wird aber erstmal aufgetragen.

So, und hier zeigen heute die anderen Damen wieder selbstgemachtes Selbstgetragenes – präsentiert von Juli (Kirschenkind).

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