Na, wer sagt’s denn, so langsam mach ich mich. Nachdem ich mich in diesem Kreis ja gleich zu Beginn als notorische Trödlerin geoutet habe (diese strahlende Karriere wurde mir von einer Tante bereits an der Wiege prophezeiht, den schriftlichen Beleg dafür hütet meine Mutter bis heute), nun also mal ganz pünktlich zum MMM.

Heute mit einem Cordkleid – einer relativ freien Interpretation der Nr. 120 aus der Burda 10/2011. Die im Original vorgesehenen Ärmel (total überbewertet!) und Häkeldeckchen in Kontrastfarbe (!?) hatte ich von vornherein weggelassen. Aber bei dem Rest sollte man dann doch eher der Empfehlung folgen und weicheren (Woll-)Stoff mit einem schönen Fall nehmen, damit die Prinzessform den Körper „umspielen“ kann. Der von mir ausgewählte Cord ließ diese Eigenschaften leider kläglich vermissen, und so stand ich nach dem ersten Zusammenfügen in einem ziemlich unförmigen braunen Etwas da. Nachdem die erste Enttäuschung verflogen war, griff ich ein paar Tage später beherzt zu Schere und Nahttrenner, brachte das Ganze in ein paar schweißtreibenden Versuchen auf Figur und – jetzt kommt’s – hab es sogar noch komplett gefüttert!

Tataaa – mein allererstes voll (selbst) gefüttertes Kleid.

                                          (Am Posing und an der Bildschärfe arbeiten wir noch.)

Und wie die anderen Damen die kleinen und großen Herausforderungen des Nähens gemeistert haben, seht Ihr heute wieder bei Cat.

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